Grau – Grauer – Oi The Nische
Wir durften bereites einmal über Grauzonen-Konzerte in Oranienburg schreiben. Im August 2008 spielten die Grauzonenbands Bombecks, Stärkste Minderheit und Gerbenok in Oranienburg beim „Oi The Nische“-Festival [1]. Das Ergebnis war zum einen, dass sich der Veranstalter bei uns meldete und er sowohl seine Gäste, als auch uns mit Nazis gleichsetzte – und das in bester Extremismustheorietour. Bei einem späteren Konzert sollte die antifaschistische Band Donkey Work aus Potsdam spielen, sagte dies aber ab, da sie nicht in Verbindung mit rechtsoffenen VeranstalterInnen stehen wollte.
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Wake up! Offensiv gegen rechte Gedanken und Strukturen
Mehr Infos: http://www.antifa-potsdam.de/index.html
Fünf Jahre sind seit dem „summer of hate“, wie er einst von Potsdamer Neonazis ausgerufen wurde, vergangen. Fünf Jahre in denen sich bis heute eine „neue“ Generation von Neonazis in der Landeshauptstadt zusammenfinden, organisieren und etablieren konnte. Die Serie von rechtsradikalen Gewalttaten und Propagandadelikten im Sommer 2005, nahm ihren traurigen Höhepunkt in der Nacht zum 3. Juli im sogenannten „Tram-Überfall“. Damals griff eine ca. 20-köpfige Neonazigruppe zwei Student_innen aus einer Straßenbahn heraus an und verletzte diese lebensgefährlich. Dies führte zur Verurteilung und Inhaftierung führender Potsdamer Neonazis und somit zur zeitweisen Schwächung der lokalen Neonaziszene.
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17. September 2010 | 18:00 Uhr | U-Bhf Osloer Straße
Naziterror stoppen – in Wedding und überall!
Der Wedding- Stadtteil und Mythos mitten in Berlin. Als sozialer Brennpunkt, „Hort der Kriminalität“ und Projektionsfläche rassistischer Ängste vor einer vermeintlichen Überfremdung durch „den Islam“, ist er im Bewusstsein der Stadtbewohner_innen allgegenwärtig.
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Kundgebung: 28. Aug. 2010 | Weißensee
14 Uhr | Mahlerstr./Bizetstr.
Anschließend: Demo durch den Kiez
(Anfahrt: Tram M4, M13,12 bis Antonplatz)
Seit Mai häufen sich in Weißensee rechte Sprühereien, Pöbeleien und Übergriffe. Viele der Provokationen richten sich auch maßgeblich gegen den Jugendclub Bunte Kuh e.V. und das Kultur- und Bildungszentrum (KUBIZ) in Weißensee. Aus diesem Anlass veranstalten verschiedene Initiativen am 28. August eine Kundgebung gegen die Neonazipräsenz der letzten Monate.
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Nationalismus und Rassismus in der Zivilgesellschaft Oberhavels
Es ist schon erstaunlich, was wir als lokale Dorf-Antifagruppe immer wieder lesen und hören dürfen. Ob es direkte Anfeindungen sind, in dem Transparente von befreundeten Gruppen in Demoauflagen verboten werden oder Anti-Naziakteure gegen die „schwarze Mafia aus Berlin“ bzw. den „Hausbesetzern aus Kreuzberg“ hetzen. Grundlegend gibt es mit einigen Gruppen und Initiativen in Oberhavel Probleme in der Zusammenarbeit gegen „Rechts“, aber nicht nur aus dem Grund, dass diese autonome Politik nicht verstehen und diese diskreditieren. Ein viel größeres Problem stellt der Inhalt dar, den solche Gruppen rausposaunen. Gruppen aus Oberhavel, bzw. Sprecher_innen dieser fordern laut einem MAZ-Artikel den Nationalismus sich nicht von Neonazis „wegnehmen zu lassen“ sondern stattdessen diese „positiv zu besetzen“.
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Die Woche, in der die selbsternannte „wehrhafte Demokratie“ sich lächerlich machte ist nun zu Ende. Begonnen hatte alles mit drei angemeldeten Kundgebungen der JN Oranienburg, an jedem der Tage fanden sich mal weniger und mal mehr Protestierende ein.
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Am Montag reichten 30 Menschen aus, um die JN zur Aufgabe zu zwingen.
Der örtliche JN-ler Sebastian Richter(BuVo-Mitglied) hatte eine Kundgebung mit dem Motto „Freiheit“ in der Zeit 17-19 Uhr angemeldet. Bereits eine Woche vorher verteilte die JN-Oranienburg Flyer in Bahnhofsnähe mit der Aufschrift „Freiheit statt BRD“. Allerdings hatte Sebastian Richter scheinbar keine Lust auf die Kundgebung, da er nicht erschien. Dafür zeigten sich einzelne Neonazis wie der Ex-KMOBler Patrick Schulz und der NPDler Andreas Rotkohl.
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Am heutigen Montag, plante die Oranienburger JN eine Kundgebung unter dem viel sagendem Motto „Freiheit“. Nach einer Mobilisierungszeit von nicht einmal 5 Stunden hatten es dennoch knapp 30 antifaschistische Jugendliche, Mitglieder_innen der lokalen Zivilgesellschaft und Parteien geschafft die Kundgebung zu verhindern.
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