Archiv für Juli 2010

Wenn eine Suppe versalzen ist, kann mensch sie nicht durch weiteres Salz retten.

Nationalismus und Rassismus in der Zivilgesellschaft Oberhavels

Es ist schon erstaunlich, was wir als lokale Dorf-Antifagruppe immer wieder lesen und hören dürfen. Ob es direkte Anfeindungen sind, in dem Transparente von befreundeten Gruppen in Demoauflagen verboten werden oder Anti-Naziakteure gegen die „schwarze Mafia aus Berlin“ bzw. den „Hausbesetzern aus Kreuzberg“ hetzen. Grundlegend gibt es mit einigen Gruppen und Initiativen in Oberhavel Probleme in der Zusammenarbeit gegen „Rechts“, aber nicht nur aus dem Grund, dass diese autonome Politik nicht verstehen und diese diskreditieren. Ein viel größeres Problem stellt der Inhalt dar, den solche Gruppen rausposaunen. Gruppen aus Oberhavel, bzw. Sprecher_innen dieser fordern laut einem MAZ-Artikel den Nationalismus sich nicht von Neonazis „wegnehmen zu lassen“ sondern stattdessen diese „positiv zu besetzen“.
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Wenn die Säulen kippen…die NPD auf der Straße und im Kreistag

Die Woche, in der die selbsternannte „wehrhafte Demokratie“ sich lächerlich machte ist nun zu Ende. Begonnen hatte alles mit drei angemeldeten Kundgebungen der JN Oranienburg, an jedem der Tage fanden sich mal weniger und mal mehr Protestierende ein.
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JN zieht erneut zurück

Am Montag reichten 30 Menschen aus, um die JN zur Aufgabe zu zwingen.

Der örtliche JN-ler Sebastian Richter(BuVo-Mitglied) hatte eine Kundgebung mit dem Motto „Freiheit“ in der Zeit 17-19 Uhr angemeldet. Bereits eine Woche vorher verteilte die JN-Oranienburg Flyer in Bahnhofsnähe mit der Aufschrift „Freiheit statt BRD“. Allerdings hatte Sebastian Richter scheinbar keine Lust auf die Kundgebung, da er nicht erschien. Dafür zeigten sich einzelne Neonazis wie der Ex-KMOBler Patrick Schulz und der NPDler Andreas Rotkohl.
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JN meldet Kundgebung ab

Am heutigen Montag, plante die Oranienburger JN eine Kundgebung unter dem viel sagendem Motto „Freiheit“. Nach einer Mobilisierungszeit von nicht einmal 5 Stunden hatten es dennoch knapp 30 antifaschistische Jugendliche, Mitglieder_innen der lokalen Zivilgesellschaft und Parteien geschafft die Kundgebung zu verhindern.
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JN Mahnwachen-invasion in Oberhavel.

Heute und morgen finden 2 JN-Kundgebungen im südlichen Oberhavel statt.Wie am Freitag bekannt wurde, hat der Neonazis und Mitglied im JN-Bundesvorstand Sebastian Richter eine JN-Mahnwache auf dem Hennigsdorfer Postplatz angemeldet. Die von ihm angemeldete Kundgebung findet am 06.07.2010 um 17.30Uhr-19Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz an.

Aus diesem Grund haben sich antifaschistische Gruppen, Parteien und Vereine zusammen geschlossen und werden versuchen den Neonazis so wenig Raum wie möglich zu geben, damit diese ihre Inhalte nicht ungebremst verteilen können.

Aufruf:http://antifagruppeoranienburg.blogsport.de/2010/07/04/pm-breiter-protest-gegen-nazi-mahnwache
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[PM] Breiter Protest gegen Nazi-Mahnwache

+++ JN Mahnwache in Hennigsdorf smashen! | 6.7.2010 | ab 16 Uhr | BHF. Hennigsdorf!!! | Oberhavel bleibt Nazifrei!+++

Brandenburg ist kein Ort für rechte Propaganda. Dass diese Forderung auch vor Ort in Hennigsdorf und Oberhavel gilt, wollen Oberhavels aktive Demokraten aus antifaschistischen Gruppen, Verbänden und Parteien am Dienstag ab 16:00 Uhr in Hennigsdorf mit einer Kundgebung gegen eine genehmigte Mahnwache der NPD auf dem Postplatz und gleichzeitig gegen den seit Jahren existierenden Naziladen „On the Streets“ demonstrieren. Sie wollen damit auch das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“ stärken, dem es in den letzten Wochen gelang, die Aufmärsche in Bernau, Eberswalde und Strausberg zu stoppen oder ganz zu verhindern und den nötigen Druck aufzubauen, um die gerade erfolgte Selbstauflösung der Kameradschaft Märkisch Oder Barnim (KMOB) mit zu erzwingen.
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Time to say Good Bye! to KMOB & FNUM

KMOB löst sich auf
Nach Razzia erklärt Nazikameradschaft die Auflösung / Demo in Manschnow abgesagt

INFORIOT Die „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB) hat sich aufgelöst. Auf der (zwischenzeitlich gelöschten) Internetseite der Gruppe erschien am Samstagabend ein einziger neuer Beitrag. Darin erklärt die Gruppe, dass sie mit sofortiger Wirkung ihre Aktivitäten einstelle: „Mit Rücksichtnahme auf die persönliche Freiheit unserer Mitglieder und deren Familien, musste dieser Entschluss gefällt werden.“
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