Statement zu den Farbanschlag auf den „Hammer“

Vor einigen Wochen kam es in Hohen Neuendorf zu einem Farbanschlag auf die Wikingerkneipe „Der Hammer“. In einem Text über den „Hammer“ wurde hier zuvor berichtet, wie es um das Treiben um den „Hammer“ steht. Aus diesem Grund gab es Stimmen, welche munkelten, dass die Antifa Oranienburg hinter dem Anschlag gesteckt hätte. Wir sehen uns zwar als autonome antifaschistische Gruppierung, dies bedeutete allerdings nicht, dass wir Aktionen durchführen würden, welche unsere eigene politische Arbeit zerstört.

Aus mehreren Landkreisen bekommt mensch Informationen, dass Antifaschist_innen dort einer stärkeren Repression ausgesetzt sind. Aus diesem Grund drucken wir hier ein Bekennerschreiben ab, welcher in der Interim 715 erschienen ist und sich auf den „Hammer“ bezieht. Wir distanzieren uns nicht von der Tat, sondern danken den Genoss_Innen, welche scheinbar aus Berlin kommen müssen, da sie eine Aktion durchführten, welche wir nicht leisten können/wollen auch wenn diese nicht so wahrgenommen wurde, wie zum Beispiel der Farbanschlag auf die Berliner Kneipe „Zum Henker“. Die Forderung der Genoss_innen aus Berlin: „Nazistrukturen auch ausserhalb des eigenen Kiezes zu bekaempfen.“, können wir nur unterstützen und freuen uns, wenn sich „Kiezantifas“ für die rechte Strukturen in Oberhavel interessieren und uns versuchen zu unterstützen.

Bekennerschreiben (Fehler und Schreibweise im Original):

„Wir haben in der Nacht zum 21.07.200 das Ladenschild, die Fenster sowie die Eingangstuer der Nazikneipe „Der Hammer“ in Hohen-Neuendorf mit rosa Fassadenfarbe verschoenert. Die Aktion richtet sich gegen Nazilaeden in und um Berlin allgemein und gegen die Kneipe als Treffpunkt und Organisationspunkt fuer Brandenburger und Berliner (Neo-)Nazis im Speziellem. Des Oefteren diente und diente „Der Hammer“ als Anlaufpunkt fuer sogenannte Freie Kameradschaften/Kraefte, wie unter anderem Mitglieder der inzwischen verbotenen Kameradschaft „Thor“ und der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ). Nach unserer Ansicht ist es wichtig, Nazistrukturen auch ausserhalb des eigenen Kiezes zu bekaempfen. In diesem Sinne:
Smash Faschism everywhere!

Eine weitere autonome Gruppe“

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