Archiv für Oktober 2010

Gegen Naziterror und Repression! Linke Politik Verteidigen!

In der Nacht zum 27.10.2010 verübten Neonazis einen Brandanschlag auf den linken Infoladen M99 in Berlin-Kreuzberg.Hier nun alle aktuellen Infos zur kommenden Demonstration am Dienstag Abend!

In der Nacht zum 27.10.2010 verübten Neonazis einen Brandanschlag auf den linken Infoladen M99 in Berlin-Kreuzberg. Zudem sprühten sie Nazisymbole an den benachbarten Laden Red Stuff und die Wohnung eines Antifas. Derartige Anschläge gehen einher mit medialer Hetze und staatlicher Repression gegen linke Strukturen.

Am Tag zuvor fanden in Berlin wieder Hausdurchsuchungen in linken Buchläden statt. Seit Monaten diffamieren Politiker und Medien linke Gruppen in Berlin. Neonazis nehmen dies zum Anlass, um gewalttätig gegen Linke zu agieren. Wie brutal sie sind zeigt der Mord an dem 19 jähigen Iraker Kamal K., der am 24.10.2010 in Leipzig von einem Neonazi erstochen wurde. Auch die Brandanschläge auf Wohnhäuser wie jetzt in Kreuzberg oder vor wenigen Wochen in Dresden reihen sich in diese Kontinuität.

Presse: jW, ND | Unzensiert Lesen | Naziterror stoppen | Siempre Antifa

Organisiert euch jetzt! Gegen Anti-Antifa auf allen Ebenen!

DEMO | 2. November | 19 Uhr | Kottbusser Tor
Gegen Naziterror und Repression! – Linke Politik Verteidigen!

Finger weg von unseren Läden!

Seit einigen Monaten erhalten die linken Buchläden in Berlin vermehrt unerwünschten Besuch von Polizei und Staatsanwaltschaft. Anlässe sind regelmäßig mal mehr, mal weniger neue Publikation aus der radikalen Linken, deren inhaltliche Vielfalt den Repressionsorganen zu weit geht. Häufig werden dabei nicht nur die gesuchten Zeitschriften, sondern auch gleich die Computer der Läden mit beschlagnahmt.

Die linken Buch- und Infoläden sind ein wichtiger Teil unserer Infrastruktur. Wir finden dort Rat, wenn wir Literatur für unsere politische Arbeit suchen. Sie bieten uns einen Raum, ins Gespräch zu kommen und uns zu vernetzen. Sie helfen uns, unsere Positionen auch jenseits kommerzieller Verlagsstrukturen zu verbreiten. Kurz: Wir möchten sie nicht missen.

Die aktuelle Repression ist der erneute staatliche Versuch, die offenen Debatten der radikalen Linken, die nicht an den Grenzen der herrschenden Legalität verstummen, zu zensieren. Diesmal wurden die linken Buchläden als Angriffsobjekte von den Repressionsorganen auserkoren. Wir stehen daher solidarisch an ihrer Seite. Gemeinsam wenden wir die staatliche Repression in eine Stärkung der linken Debatten und Strukturen!

Weitere Informationen zur Repression gegen die linken Buchläden findet ihr unter www.unzensiert-lesen.de.