Archiv für Mai 2012

Ein NPD-Abgeordneter auf Abwegen? Reimar Leibner und der „nationale Sozialismus“!

2004 spaltete sich der komplette NPD-Kreisverband Prignitz-Ruppin vom Landesverband ab. Ihr Chef war zeitgleich Landeschef der NPD, Mario Schulz. Der Grund war die Kandidatur des in Bosnien geborenen Safet Babic für die Europawahl 2004. Schulz wetterte gegen die NPD, da diese das „rassische Abstammungsprinzip“ verraten hätte, kritisierte: die NPD wäre zu multikulturell geworden. Anschließend gründete Schulz und seine Spalterkameraden die „Bewegung Neue Ordnung“ (BNO). Diese wechselte schnell ihr Label in den (inzwischen verbotenen) „Schutzbund Deutschland“ und der (mittlerweile aufgelösten) „Gesinnungsgemeinschaft Süd-Ost Brandenburg“(GSOBB). Während der Schutzbund im Norden aktiv war, war es die GSOBB im Süden. Nach dem Verbot des Schutzbundes sind inzwischen einige Mitglieder in der Kameradschaft „Freie Kräfte Neuruppin/Osthavelland“ (FKNRP) aktiv. Aus der GSOBB wurden die avantgardistischen „Spreelichter“. Seit der Spaltung durchzieht die Gruppierungen ein krasser Nationalsozialismus, so berief sich die BNO teilweise auf die 25-Punkte der NSDAP. Die Spreelichter treten als starke Kritiker der NPD auf und agieren z.T. gegen sie. Die NPD konnte seit 2004 keinen NPD-Kreisverband in der Prignitz neu installieren.
Doch was hat das nun mit dem Kreistagsabgeordneten und Stadtverordneten Reimar Leibner zu tun? (mehr…)