Archiv der Kategorie 'Überregionales'

20 Jahre nach den Pogromen. Das Problem heißt Rassismus.

Vor 20 Jahren eskalierten im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen die Angriffe eines rassistischen Mobs auf die Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende und eine benachbarte Vertragsarbeiter_innen-Unterkunft zum größten Pogrom der deutschen Nachkriegsgeschichte.
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Bundesweites Antifa-Camp vom 24.08.- 02.09.2012 in Dortmund

Warum Dortmund

Dortmund ist seit Jahren für sein Naziproblem bekannt. Der sogenannte “Nationale Antikriegstag” hat ähnlich wie das faschistische “Gedenken” an die Bombardierung Dresdens bundesweite Bedeutung für die Naziszene. Zudem machen Dortmunder Nazistrukturen, wie der “Nationale Widerstand Dortmund (NWDO)” und die “Skinhead-Front Dorstfeld”, immer wieder durch offensive Aktionen, bewaffnete Übergriffe und Anschläge von sich reden. Im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld haben sich neonazistische Strukturen über Jahre hinweg durch mehrere Wohngemeinschaften und das “Nationale Zentrum” ausbreiten können.
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DD: Willkommen in der 5. Jahreszeit

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin

Aller guten Dinge sind Drei: Auch im Februar 2012 wird es an uns allen liegen, den Neonazi-Aufmarsch in Dresden zu blockieren. Auch dieses Jahr heißt die Parole: „»Gemeinsam, solidarisch und entschlossen!«. Der sächsische Staat und seine Kettenhunde werden uns nicht daran hindern im Februar wieder mit mehreren zehntausend Menschen nach Dresden zu fahren und den Aufmarsch endgültig auf den Müllhaufen der Geschichte zu verbannen. Dass dem Sächischen Freistaat dies nicht passt zeigte das letzte Jahr und die letzten Monate. Antifaschistische BlockiererInnen waren massiver Repression ausgesetzt.

Deshalb gilt auch für 2012 von Anfang an: Schützt euch vor Überwachung, haltet Eure Wohnungen sauber – mit klarem Kopf in die neue Saison! Einem Bundesland, das es nicht schafft, eine Neonazi-Terrorzelle zu enttarnen und dessen Richter, Faschisten für eine »schützenswerte Minderheit« halten, ist alles zuzutrauen. No Pasaran!

NPD-Bundesparteitag in Neuruppin stören!

Am kommenden Wochenende will die NPD in der Fontanestadt Neuruppin ihren Bundesparteitag abhalten. Nachdem sie 84 Absagen erhalten hat, war sie nun in Neuruppin erfolgreich.

Warum da hin?
Sicher ist – verhindert werden kann der Bundesparteitag wohl nicht. Doch gerade Neuruppin hat sich aktuell in Brandenburg zu einem Aktivraum für Neonazis entwickelt. Es gab in diesem Jahr zwei Neonaziaufmärsche (1,2), wobei einer verhindert wurde, die NPD konnte nach vier Jahren Krampf und Kampf einen NPD Stützpunkt aufbauen und es gab unzählige Propaganda- und auch Gewaltdelikte. Verantwortlich hierfür sind die neuen NPD-ler_innen, sowie die Kameradschaften „Freie Kräfte Neuruppin/Osthavelland“ und „Freie Kräfte Ost“. Erst am 05.11.2011 trafen sich zu einer „nicht angemeldeten“ Versammlung bis zu 70 Neonazis aus Berlin und Brandenburg in der Nähe von Neuruppin – Vermutung hierbei: ein Neonazikonzert. (mehr…)

NPD-Bundesparteitag in Dessau (Sachsen-Anhalt) entgegentreten!


Alle Infos: www.akgegennpd.blogsport.de

Aufruf zu Gegenaktionen zum NPD Bundesparteitag

Am 15. und 16. Oktober 2011 will die neonazistische NPD in Dessau in der Anhalt-Arena ihren Bundespateitag abhalten. Da dieses Vorhaben erst sehr spät öffentlich wurde, ist umso mehr schnelles und entschlossenes antifaschistisches Handeln notwendig.Obwohl in der Nutzungssatzung der Mehrzweckhalle klar politische Veranstaltungen ausgeschlossen werden, darf die NPD per einstweiliger Verfügung ihren braunen Spuk dort veranstalten.
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Neonazi im Knast oder auch nicht ist eigentlich egal

UPDATE (15.Juni.2011)
Beim Naziaufmarsch in Spremberg nahmen auch Oberhaveler Neonazis teil. Dies wäre nicht überraschend, wenn nicht einer von diesen am Anfang diesen Jahres eine 8-monatige Haftstrafe antreten sollte. Darum widmen wir uns mal der Person heute genauer.

Patrick „Schulle“ Schulz ist in Oranienburg eine bekannte Persönlichkeit. Ein Jugendrichter meinte am Rande einer Veranstaltung, angesprochen auf die Person Schulz, dass dieser seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig bei ihm vorm Richtertisch saß und er die Hoffnung verloren hat, dass mensch diesen noch in die Gesellschaft zurückholen könne. Anfänglich nur in einer Suff-Jugend-Clique unterwegs versuchte er ab 2007 es mit organisierten Strukturen. So arbeitete er mit einem Ex-Mitglied der Kameradschaft Hamm (Nordrhein Westfalen) im Westversand und gründete mit Toni Gusek , Christian Wanzek (Velten) und einigen anderen den „Sturm Oranienburg“. Dieser trat in Erscheinungen bei Demonstrationen durch eine einheitliche Uniformierung auf. Sie trugen T-Shirts mit dem Logo des „Sturms“.
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Aufruf zum bundesweiten Aktionstag am 22. März 2011

Für den 22. März 2011 hat ein breites Bündnis einen bundesweiten Aktionstag gegen Asylbewerberleistungsgesetz, “Residenzpflicht”, Lagerisolation & rassistische Sondergesetzgebung beschlossen.

Der Aufruf kann hier eingesehen werden (pdf).

Alle weiteren Infos findet ihr auf www.kampagne-abolish.info
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DAS 1. BERLINER BENEFIZ-FESTIVAL „NAZIKLEIDUNG STOPPEN! GEGEN RECHTEN LIFESTYLE!“


Am 17.03. rückt Deutschlands Rock-Musikszene zu einem Schulterschluss zusammen und setzt ein Zeichen gegen rechten Lifestyle im Allgemeinen und Nazikleidung im Speziellen. Zugunsten der Initiative „Kein Bock Auf Nazis“ werden 5 Bands im Berliner Festsaal Kreuzberg ein Benefiz-Konzert spielen und mit der Fundraising-Aktion Geld sammeln, welches vor allem für Informationskampagnen über die Marke „Thor Steinar“ eingesetzt werden wird.
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